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Teaching Inspiration Week HS22

Vom 29. August bis zum 1. September 2022 findet eine weitere Ausgabe der «Teaching Inspiration Week» statt.
Das Programm spannt dieses Mal den Bogen sehr weit und startet mit einem Input der Prorektorin, Gabriele Siegert, zur Zukunft der Lehre. Dabei erwarten uns Informationen zur strategischen Ausrichtung der Lehre an der UZH, sowie organisationale Veränderungen, die damit zusammenhängen.
Daneben liefern uns wiederum zahlreiche Expertinnen und Experten viele lehrreiche Inputs, Best Practice-Beispiele, Hands-on-Gelegenheiten und Austausch zu ganz unterschiedlichen Themen rund um die Organisation, Gestaltung und Durchführung von Lehre.
Organisiert wird die Woche in Kooperation zwischen den Teams der Hochschuldidaktik (ZDU) und Digitale Lehre und Forschung (PhF).

Zeit und Datum Titel Link und Infos
Mo, 29. August
14 – 15.30 Uhr

Focus UZH
Gabriele Siegert, Prorektorin Lehre und Studium; Thomas Hidber und Anna Leupold, Lehrentwicklung

Zukunft der Lehre

Prof. Dr. Gabriele Siegert, Prorektorin Lehre und Studium, stellt die Stossrichtungen der Initiative «Zukunft der Lehre an der UZH» vor. Im Anschluss zeigen Thomas Hidber und Anna Leupold (Lehrentwicklung) auf, welche organisationalen Veränderungen die Initiative mit sich bringt und wie Innovationen in der Lehre in Zukunft gefördert werden.

Das Webinar findet im Channel Teaching Inspiration Week auf Teams statt.
Di, 30. August
10 – 11 Uhr

Forschung & Praxis
Sascha Schneider, Institut für Erziehungswissenschaften

Am Anfang war die Aufmerksamkeit. Wissenschaftliche Befunde zur lernförderlichen Gestaltung eigener Lehr-/Lernmaterialien

Dieser Input beschäftigt sich mit der Frage, welche kognitiven Prozesse bei der Verarbeitung von mediengestützten Informationen eine Rolle spielen und wie spezifische Informationen aus Medien (z.B. Bilder oder Wörter) von Lernenden verarbeitet werden. Basierend auf psychologischen Theorien zum Lernen mit Medien werden einige Erkenntnisse aus der Forschung zur Gestaltung digitaler Lernmedien vorgestellt. Die Erkenntnisse dieser Gestaltungs- bzw. Auswahlprinzipien guter Lernmedien sollen Lehrenden helfen, didaktische Entscheidungen bezüglich ihrer eigenen Lehr- und Lernmaterialien auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu fällen.

Das Webinar findet im Channel Teaching Inspiration Week auf Teams statt.
Di, 30. August
13 – 14 Uhr

Hands-on
Martin Baumann, OLAT-Supportteam und Ulrich Bosshard, MELS

Kaltura – neue Software für SWITCHtube und SWITCHcast

SWITCHtube und SWITCHcast stehen an der UZH seit Jahren für die Verwaltung und Veröffentlichung von Videos und Lehrveranstaltungsaufzeichnungen zur Verfügung. Beide Plattformen und deren Videodaten werden aktuell in die neue SWITCHcast-Umgebung von Kaltura überführt, mit dem Ziel, dass diese ab dem 22. August zur Verfügung steht.
Die zwei Referenten geben einen Einblick in die neue Umgebung, zeigen die wichtigsten Funktionen in OLAT und dem Videoportal SWITCHcast MediaSpace, machen auf Änderungen aufmerksam und antworten auf Fragen.

Das Webinar findet im Channel Teaching Inspiration Week auf Teams statt.
Di, 30. August
14 – 15 Uhr

UZH Info
Roland Villars und Daniela Fischer, ELEXA

Prüfungen im HS22 – Neuigkeiten zum Dienstleistungsangebot von ELEXA

Die Palette an Prüfungsmodalitäten hat sich in den letzten Jahren laufend erweitert – nicht zuletzt dank neuer Software und veränderten Rahmenbedingungen.
In diesem Webinar erfahren Sie die Neuerungen im Dienstleistungs- und Supportangebot von ELEXA. Thematisiert werden die im HS22 zur Verfügung stehenden Softwares, die Supportleistungen sowie Anforderungen und Restriktionen an die Remote- und BYOD-Modalitäten.

Das Webinar findet im Channel Teaching Inspiration Week auf Teams statt.
Mi, 31. August
10 – 11 Uhr

Hands-on
Michelle Imhof, OLAT-Supportteam; David Schmocker, Hochschuldidaktik

Neuerungen in OLAT 4.0.0 mit Fokus auf den Lernpfad

Zum Semesterstart steht auch dieses Jahr eine neue OLAT-Version bereit. Wer wissen möchte, mit welchen neuen Funktionen und Optimierung die neue Version aufwartet, ist bei diesem Webinar genau richtig.
Ein spezieller Fokus wird auf die didaktische Nutzung des OLAT-Kurstyps “Lernpfad” gelegt, der in der neuen Version als Campuskurs zur Verfügung steht.

Das Webinar findet im Channel Teaching Inspiration Week auf Teams statt.
Mi, 31. August
11 – 12 Uhr

UZH Praxis
Karin Niffeler und Mario Bold, MNF

Best Practice “Peer Review”

In diesem Webinar wird der neue OLAT-Baustein “Peer Review” mit der Kalibrierungs- und Expert Review-Funktion vorgestellt. Die Initianten des Bausteins zeigen auch ein Best Practice-Beispiel dazu.
Der Baustein entstand aus dem Bedürfnis heraus, an der MNF wissenschaftliches Arbeiten mit mehreren hundert Studierenden und reduziertem Korrekturaufwand zu ermöglichen. Mit Peer Review werden Studierende zum kritischen Denken angeregt und sie profitieren von individuellen prozessbegleitenden Rückmeldungen. Durch das zusätzliche Element Kalibrierung wird die Beurteilungs- und Schreibfähigkeit gefördert. Die diversen Bewertungsoptionen und die Expert Review durch Assistierende entlasten Dozierende.

Das Webinar findet im Channel Teaching Inspiration Week auf Teams statt.
Mi, 31. August
14.00 – 15.00 Uhr

UZH Praxis
Roland Schläfli und Johanna Braun, WWF

Automatisierte Prüfungskorrektur – Möglichkeiten und Tools auf dem Prüfstand?

Bei offenen Prüfungsaufgaben wie Freitext oder Berechnungen ist es schwieriger, den Korrekturaufwand abzuschätzen und die Fairness zu gewährleisten.
Im Webinar wird aufgezeigt, wie Automatisierung und Künstliche Intelligenz den Korrekturprozess von offenen Fragen unterstützen können und wo dabei die Schwierigkeiten liegen. Konkrete Beispiele veranschaulichen, in welchen Szenarien eine (Teil-)Automatisierung bereits gut oder aber noch kaum anwendbar ist und worauf schon beim Prüfungsdesign zu achten ist, um eine Automatisierung zu ermöglichen. Zum Schluss wird auf die zukünftigen Möglichkeiten verschiedener Methoden aufmerksam gemacht und dabei Bezug auf die eigenen Experimente mit moderner Sprachverarbeitung (NLP) und Handschrifterkennung genommen.

Das Webinar findet im Channel Teaching Inspiration Week auf Teams statt.
Do, 1. September
10 – 11 Uhr

UZH Praxis
Benjamin Wilding, WWF

Good Practice: Blended Learning in Grossveranstaltungen

Im Webinar zeigen wir, wie mittels eines Blended Learning-Konzepts auch in Grossveranstaltungen interaktiv unterrichtet werden kann. Den Studierenden wird ein umfangreicher eLearning-Kurs mit Lehrvideos, Excelübungen, Selbsttests und einem Forum zur Verfügung gestellt, den sie jeweils vorgängig zum Unterricht nutzen, um die theoretischen Grundlagen zu erarbeiten. Die Unterrichtszeit wird hauptsächlich für die Diskussion mit den Studierenden, die Beantwortung von Fragen sowie Inputs zur aktuellen Lage an den Finanzmärkten genutzt. Die Studierenden können sowohl onsite als auch online über einen Zoom-Live an der Veranstaltung teilnehmen. Neben der Präsentation der konkreten Umsetzung des Konzepts werden wir im Webinar auch auf aufgetretene Probleme und mögliche Lösungsansätze eingehen.

Das Webinar findet im Channel Teaching Inspiration Week auf Teams statt.
Do, 01. September
11 – 12 Uhr

Hands-on
David Hefter und Melanie Blum-Riedener, Microsoft

Sprach- und Übersetzungshilfen in der Praxis: Microsoft Translator und Live Caption

Die Internationalisierung der Hochschulen schreitet voran und damit verbunden nimmt auch die Anzahl von fremdsprachigen Hochschulangehörigen zu. Sprach- und Übersetzungshilfen können dabei zu einem besseren Verständnis im Unterricht und an Konferenzen beitragen, sie sind aber auch für eine barrierefreie Kommunikation wichtig.
In diesem Webinar geben die Referenten einen Überblick zu den Sprach- und Übersetzungshilfen, die in Microsoft 365 zur Verfügung stehen. Sie zeigen, wie der Microsoft Translator in einer multilingualen Veranstaltung eingesetzt und wie die Untertitelungsfunktion Live Caption im Zusammenhang mit Teams, OneNote oder PowerPoint genutzt werden kann.

Das Webinar findet im Channel Teaching Inspiration Week auf Teams statt.
Do, 01. September
14 – 15 Uhr

Hands-on
Urs Christen, FöG

Datenmodellierung und -Visualisierung mit Power BI

Power BI ist ein weiteres Tool aus der Produktefamile von Office 365, das man als Wissensarbeiter_in kennen muss. Mit Power BI können beispielsweise Daten aus Excel-Tabellen oder Sharepoint-Listen aggregiert, analysiert, in visueller Form aufbereitet, über Dashboards oder Berichte präsentiert und geteilt werden.
In diesem Webinar werden die verschiedenen Prozesschritte von der Datenbeschaffung über die Datenbereinigung, Datenanalyse bis hin zur Datenvisualisierung und Veröffentlichung an einem Beispiel durchgespielt.

Das Webinar findet im Channel Teaching Inspiration Week auf Teams statt.
Do, 01. September
15 – 16 Uhr

Hands-on
Volker Hinz, Experts Inside

Power Automate – Arbeitsprozesse automatisieren leicht gemacht

Wir alle haben wiederkehrende oder “lästige” Aufgaben zu erledigen, sei dies das Verfassen von E-Mails, das Ablegen von Dateien, das Erstellen und Bewirtschaften von Listen, Projektplänen etc. Mit Power Automate aus der Microsoft 365 Produktfamilie gibt es Abhilfe!
Volker Hinz von Experts Inside zeigt in diesem Webinar anhand von vielen konkreten Beispielen, wie mit Power Automate schnell und einfach persönliche Prozesse optimiert werden können.

Das Webinar findet im Channel Teaching Inspiration Week auf Teams statt.
Die Veranstaltungen der Teaching Inspiration Week finden online auf MS Teams statt und zwar im Team “Open Channel Distance Learning”. Das Team ist für alle UZH-Angehörige frei zugänglich. Der folgende Link führt direkt zum Veranstaltungsort: Teaching Inspiration Week.
Wer als externe Person an der Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sich als Gast registrieren lassen: dlf@phil.uzh.ch
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Kollaboratives Coding und Data Science mit Renkulab

Renku wurde vom Swiss Data Science Center als Web-Plattform (Renkulab) und Terminal (Renku Client) entwickelt, um zu ermöglichen, kollaborativ Daten zu generieren, bearbeiten, speichern und zu teilen. Zudem können Code, ganze Workflows und virtuelle Maschinen verwaltet werden.

In Renkulab werden direkt im Browser Juypter Lab oder RStudio Sessions gestartet, die aus Docker Containern laufen. Notwendige Packages und Libraries werden ganz einfach über ein Requirements-File installiert. Um die Daten nachvollziehbar und sicher zu speichern, werden diese über ein integriertes GitLab verwaltet. Im Renku CLI, dem eigenen Terminal, können aber auch verschiedene renku commands verwendet werden, um Daten zu speichern, auf Gitlab zu pushen, und vieles mehr.

Für einen einfachen Anwendungsfall kann Renkulab auch von Anfänger*innen verwendet werden, die sich v.a. die mühsame Installation mehrerer Programmiersprachen und Tools ersparen möchten. Erfahrenere Anwender*innen wählen zwischen verschiedenen Programmiersprachen, arbeiten direkt mit git commands, schreiben eigene Skripts oder stellen sie in sogenannten renku-Workflows zusammen .

Ein grosser Vorteil von Renkulab ist ausserdem der Knowledge Graph. Was ist das und wozu dient er? Angenommen, die verwendeten Daten stammen von einer Online-Quelle, wurden in mehreren Schritten durch verschiedene Skripts bearbeitet und generieren nun den gewünschten Output. Wie oft kommt es vor, dass man nicht mehr reproduzieren kann, wie dieser Output genau entstanden ist, weil man verschiedene Ansätze ausprobiert hat? Der Knowledge Graph löst nun genau dieses Problem, indem er in einem Diagramm jeden Verarbeitungsschritt visualisiert und den Output dadurch nachvollziehbar und reproduzierbar macht.

Gerade für Einführungen in die Programmierung, Gruppenarbeiten in einem Seminar oder auch den Austausch für eine Forschungsgruppe ist Renku sehr gut geeignet.

Ein Tutorial führt Klick für Klick durch die Möglichkeiten von Renku – es lohnt sich, das auszuprobieren!

Für jede Session wird die Rechenpower und die Umgebung gewählt.
Jupyter Lab läuft innerhalb eines Gitlab Accounts.
Ein Jupyter Notebook ermöglicht es, schön lesbare Tutorials oder Aufgaben mit Python zu erstellen.
Auch eigene Python Skripts können natürlich verwendet werden.
Der Knowledge Graph visualisiert nicht nur die Datenherkunft, sondern auch die einzelnen Verarbeitungsschritte.
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Hybrid teaching

Although the corona situation has eased somewhat, there are also good reasons to create an online offering in the fall semester, e.g. to circumvent time and space bottlenecks, to protect vulnerable people, to relieve the environment of unnecessary traffic, etc.
Therefore, those who think about a hybrid teaching setting that allows students a certain flexibility in terms of space and time are well advised.

Overview

What is hybrid teaching?

Hybrid teaching takes place in both a presence and an online mode. Depending on the technical means used, hybrid scenarios enable teaching/learning activities to take place simultaneously in different formats (presence – online) or create learning opportunities for time-independent use (synchronous – asynchronous).
In contrast to blended learning scenarios, however, the didactic framework in hybrid teaching continues to be formed by the face-to-face events, from which the online offerings are then derived. A typical scenario for hybrid teaching is holding a lecture that is simultaneously streamed and recorded as a podcast. This allows students to participate both on-site and location-independent in front of a screen. Importantly, during such hybrid sessions, collaborative activities are planned in which everyone can participate.
Hybrid settings offer many advantages to students, they open up options in terms of space and time, they allow more flexibility and freedom of choice in when and where to attend a course and when and where to learn. In addition, they also better serve the different learning types and media preferences of students and help to keep lecture halls and trains less crowded.
Didactically, hybrid settings are very challenging, as they require good planning and confidence in dealing with different situations and media formats.

Possible scenarios

Podcast recording of lectures
The lecture is recorded and made available as a podcast via SWITCHcast. The lecturer as well as his presentation can be seen on the video. A lecture can thus be viewed with a time delay.
Not all lecture halls are equipped for recording podcasts. Therefore, it is important to reserve a room early enough and to register a recording. Read the information on how to do this. General information about lecture recording can be found on the Central IT Services website.

Livestreaming for large teaching events (> 300 people)
With livestreaming, the event is streamed almost simultaneously so that a large number of participants can follow the event online and regardless of location. The transmission is unidirectional, which means that the recipients of the livestream have no possibility to interact. For interaction possibilities, an additional tool such as Teams must be used for the time being. Livestreaming also records the event and can be made available as a podcast.

Use of livestreaming must be registered early enough. More info on livestreaming can be found on the Central IT Services website.

Video conferencing with ZOOM or Teams
For smaller courses, a video conferencing tool such as Teams or ZOOM can also provide livestreaming of the event and/or serve as a recording tool for the event.
The advantage of video conferencing tools is that interaction options such as chat, breakout rooms, and collaboration tools are built in. A major challenge in using video conferencing tools in a classroom is sound. Appropriate video conferencing microphones should be used. Central IT Services has made a helpful compilation of possible tools for hybrid meetings.

Flipped classroom
The flipped classroom approach is also well suited to hybrid teaching. With flipped classroom, learning content is no longer taught live in lectures but via podcasts that are recorded in advance. Classroom time is used for questions, exercises, discussions. It is important that learning activities such as exercises and discussions can also be participated in online, that these are at least digitally documented somewhere and, in the best case, are supervised asynchronously.

Tips for hybrid teaching

For lecturers, a hybrid setting means more complexity and also more effort for the design and provision of the additional online offerings – at least in an initial phase. To keep this effort as low as possible, here are some tips:

1. The initial setting determines the choice of tools
Face-to-face lectures should still be the focus, so use technologies that best suit your teaching activities:
If you are giving lectures, then use the podcast infrastructure of the Central IT Services, or if you have large numbers of participants (>300 people), livestreaming may also be an option.
For seminars, online participants can be included via teams or Zoom. In this setting, it is important to use a suitable microphone that is placed in the room so that the students’ voices can also be heard.

2. Take advantage of opportunities
Take advantage of opportunities by recording a lecture while you have the chance. Many lecture halls are now equipped with lecture recording capabilities.

3. Create overlaps
Create activities that lend themselves to both face-to-face and online situations e.g. integrating voting and feedback tools, using a shared chat, working on a collaborative tool such as Miro or Padlet.

4. Common place for storage of digital learning content
Use OLAT or, if necessary, Teams as a central repository where all learning-relevant aids (slides, podcasts, scripts, exercises, chat histories, etc.) are stored in a structured way and accessible to all.

5. Support and relief by teaching assistant
For larger courses, it is advisable to have (additional) teaching assistant. Teaching assistant can provide technical support and coaching during live sessions, as well as take over simple content-related tasks such as supervising the chat, moderating discussions, compiling or even answering questions, etc.
Teaching assistant can also provide support for asynchronous activities, especially for all online matters that take place on the learning platform OLAT:  For providing the recording and learning content, for creating quizzes, for compiling reading lists and reading material, for organizational and communicative activities related to teaching.

Info and support

Tools and Infrastructure of Central IT Services

Information of the university didactics center

Request for additional teaching assistant (applies to PhF members only)

  • Support is available through Fördermittel Digitale Lehre und Forschung (dlf@phil.uzh.ch)

General questions about the implementation of hybrid teaching at the PhF

Last update 13.08.2021 by aho
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Hybride Lehre

Obwohl sich die Corona-Situation etwas entspannt hat, gibt es auch im HS21 gute Gründe, um ein online Angebot zu schaffen, z.B. um zeitliche und räumliche Engpässe zu umgehen, vulnerable Personen zu schützen, die Umwelt von unnötigem Verkehr zu entlasten etc.
Deswegen ist gut beraten, wer sich Gedanken zu einem hybriden Lehrsetting macht, das den Studierenden eine gewisse Flexibilität in Bezug auf Raum und Zeit ermöglicht.

Übersicht

Was ist hybride Lehre?

Hybride Lehre findet sowohl in einem Präsenz- wie auch in einem online-Modus statt. Je nach eingesetzten technischen Mitteln ermöglichen hybride Szenarien die Gleichzeitigkeit von Lehr-/Lernaktivitäten in unterschiedlichen Formaten (Präsenz – online) oder schaffen Lernangebote für eine zeitunabhängige Nutzung (synchron – asynchron).
Im Gegensatz zu Blended-Learning-Szenarien bilden in der hybriden Lehre aber nach wie vor die Präsenzveranstaltungen das didaktische Gerüst, aus dem sich dann die online Angebote ableiten. Ein typisches Szenario für hybride Lehre ist das Halten einer Vorlesung, die gleichzeitig gestreamt und als Podcast aufgezeichnet wird. Dies ermöglicht den Studierenden sowohl eine Teilnahme vor Ort wie auch eine Teilnahme ortsunabhängig vor dem Bildschirm. Wichtig dabei ist, dass während solchen hybriden Sitzungen gemeinsame Aktivitäten geplant werden, an denen alle teilnehmen können.
Hybride Settings bieten den Studierenden viele Vorteile, sie eröffnen Optionen in Bezug auf Raum und Zeit, sie erlauben mehr Flexibilität und Wahlfreiheit, wann und wo eine Veranstaltung besucht wird und wann und wo gelernt wird. Daneben bedienen sie auch besser die unterschiedlichen Lerntypen und Medienpräferenzen der Studierenden und tragen dazu bei, dass die Hörsäle und Züge nicht mehr so überfüllt sind.
Didaktisch sind hybride Settings sehr anspruchsvoll, da sie eine gute Planung und Sicherheit im Umgang mit unterschiedlichen Situationen und Medienformaten erfordern.

Mögliche Szenarien

Podcastaufzeichnung von Lehrveranstaltungen
Die Lehrveranstaltung wird aufgezeichnet und via SWITCHcast als Podcast zur Verfügung gestellt. Auf dem Video ist der Vortragende wie auch seine Präsentation zu sehen. Eine Vorlesung kann somit zeitverschoben angeschaut werden.
Nicht alle Hörsäle sind für die Aufzeichnung von Podcasts ausgestattet. Deswegen ist es wichtig, dass genug früh ein entsprechender Raum reserviert und eine Aufzeichnung angemeldet wird. Lesen Sie die Infos zum entsprechenden Vorgehen. Generelle Informationen zum Thema Vorlesungsaufzeichnung finden Sie auf der Webseite der Zentralen Informatik.

Livestreaming für grosse Lehrveranstaltungen (> 300 Personen)
Bei Livestreaming wird die Veranstaltung fast zeitgleich gestreamt, so dass eine grosse Anzahl von Teilnehmenden die Veranstaltung online und ortsunabhängig mitverfolgen können. Die Übertragung ist unidirektional, das heisst, dass die Empfänger des Livestreams keine Möglichkeit zur Interaktion haben. Für Interaktionsmöglichkeiten muss vorläufig ein zusätzliches Tool wie Teams genutzt werden. Auch beim Livestreaming wird die Veranstaltung aufgezeichnet und kann als Podcast zur Verfügung gestellt werden.
Die Nutzung von Livestreaming muss genug früh angemeldet werden. Weitere Infos zu Livestreaming finden Sie auf der Webseite der Zentralen Informatik.

Videokonferenz mit ZOOM oder Teams
Bei kleineren Lehrveranstaltungen kann auch ein Videokonferenztool wie Teams oder ZOOM ein Livestreaming der Veranstaltung ermöglichen und/oder als Aufzeichnungstool für die Veranstaltung dienen.
Vorteil von Videokonferenztools ist, dass Interaktionsmöglichkeiten wie Chat, Breakoutrooms und Kollaborationstools eingebaut sind. Eine grosse Herausforderung bei der Nutzung von Videokonferenztools in einem Unterrichtsraum ist der Ton. Es sollten entsprechende Videokonferenzmikrofone verwendet werden. Die Zentrale Informatik hat eine hilfreiche Zusammenstellung möglicher Tools für hybride Sitzungen gemacht.

Flipped Classroom
Auch der Flipped Classroom-Ansatz eignet sich gut für die hybride Lehre. Bei Flipped Classroom werden die Lerninhalte nicht mehr live in Lehrveranstaltungen sondern über Podcasts vermittelt, die im Vorfeld aufgezeichnet werden. Die Präsenzzeit wird für Fragen, Übungen, Diskussionen eingesetzt. Wichtig dabei ist, dass auch online an Lernaktivitäten wie Übungen und Diskussionen teilgenommen werden kann, diese zumindest irgendwo digital dokumentiert sind und im besten Fall asynchron betreut werden.

Tipps für die hybride Lehre

Für die Dozierenden bedeutet ein hybrides Setting für die Gestaltung und Bereitstellung der zusätzlichen online Angebote mehr Komplexität und auch mehr Aufwand – zumindest in einer Anfangsphase. Um diesen Aufwand möglichst gering zu halten, finden Sie hier einige Tipps:

1. Das Ausgangssetting bestimmt die Toolwahl
Die Präsenzveranstaltung soll nach wie vor im Zentrum stehen, nutzen Sie deswegen Technologien, die am besten zu Ihrer Lehrtätigkeit passen:
Wenn Sie Vorlesungen halten, dann nutzen Sie die Podcastinfrastruktur der Informatikdienste oder bei grossen Teilnehmendenzahlen (>300 Personen) kann auch Livestreaming eine Option sein.
Bei Seminaren können online Teilnehmende via Teams oder Zoom einbezogen werden. Wichtig bei diesem Setting ist, dass ein geeignetes Mikrofon verwendet wird, das so im Raum platziert wird, dass auch die Stimmen der Studierenden hörbar sind.

2. Opportunitäten nutzen
Nutzen Sie Opportunitäten indem sie eine Vorlesung auch gleich aufzeichnen, wenn sie schon die Möglichkeit dazu haben. Viele Hörsäle sind mittlerweile mit Vorlesungsaufzeichnungsfunktionen ausgestattet.

3. Überschneidungen schaffen
Schaffen Sie Aktivitäten, die sich für Präsenz- und online-Situationen eignen z.B. die Integration von Abstimmungs- und Feedbacktools, die Nutzung eines gemeinsamen Chats, die Arbeit an einem kollaborativen Tool wie Miro oder Padlet.

4. Gemeinsamer Ort für Ablage von digitalen Lerninhalten
Nutzen Sie OLAT oder allenfalls Teams als zentrale Ablage, wo alle lernrelevanten Artefakte (Folien, Podcasts, Skripte, Übungen, Chatverläufe etc.) strukturiert abgelegt und für alle zugänglich sind.

5. Unterstützung und Entlastung durch Tutoren
Bei grösseren Lehrveranstaltung ist es ratsam, dass (zusätzliche) Tutoren dem Dozierenden zur Seite stehen. Tutoren können während Livesitzungen technisch unterstützen und coachen, sowie einfache inhaltliche Aufgaben übernehmen wie z.B. die Betreuung des Chats, die Moderation von Diskussionen, das Zusammenstellen oder gar Beantworten von Fragen etc.
Auch für asynchrone Aktivitäten können Tutoren Unterstützung leisten, insbesondere für alle online Angelegenheiten, die sich auf der Lernplattform OLAT abspielen:  Für die Bereitstellung der Aufzeichnung und der Lerninhalte, für die Erstellung von Quiz, für die Zusammenstellung von Leselisten und Lesematerial, für organisatorische und kommunikative Tätigkeiten rund um die Lehre.

Infos und Unterstützung

Tools und Infrastruktur der Zentralen Informatik

Informationen der Hochschuldidaktik

Anfrage für zusätzliche E-Tutorate (gilt für Angehörige der PhF)

  • Unterstützung erhalten Sie über die Fördermittel Digitale Lehre und Forschung (dlf@phil.uzh.ch)

Allgemeine Fragen zur Umsetzung von hybrider Lehre an der PhF

Letzte Aktualisierung am 13.08.2021 (aho)
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ZOOM-Meetings absichern

Worum es geht

Ist ein Zoom-Meeting nicht oder nur ungenügend abgesichert, so kann es zu einem sogenannten «Zoom-Bombing» kommen: Teilnehmer*innen, meistens von extern, können über ihren Computer in das Meeting eingreifen und bspw. via Webcam oder Bildschirmfreigabe anstössige, verstörende oder illegale Videos, Bilder etc. allen Anwesenden präsentieren. Solche kriminellen Aktivitäten können durch geeignete präventive Massnahmen in Form von Voreinstellungen bis zu einem gewissen Grad verhindert werden. Eine völlige Absicherung ist leider nicht möglich, aber mit den folgenden Empfehlungen kann die Wahrscheinlichkeit eines «Zoom-Bombings» minimiert werden. Zudem erfahren Sie im Anschluss, wie Sie im Fall eines Angriffs vorzugehen haben und welche Schritte Sie danach zu unternehmen haben. Bitte halten Sie sich im Falle eines erfolgten Angriffs unbedingt an das hier skizzierte Vorgehen!

 

Möglichkeiten des Absicherns

1. In der Vorbereitung des Meetings

«Warteraum»:

  • Ist diese Option angewählt, so können Teilnehmer*innen nicht direkt ins Meeting gelangen, sondern müssen vom Host zugelassen werden
  • Vorteil: Kontrolle darüber, wem man den Zutritt gewähren möchte
  • Nachteile:
    • Eignet sich nur bedingt für Meetings mit einer grösseren Anzahl Teilnehmender
    • Der Host muss den Warteraum ständig im Auge behalten, damit verspätete Teilnehmer*innen oder diejenigen, welche aufgrund von technischen Problemen sich neu verbinden müssen, zugelassen werden können

 

«Zu der Teilnahme ist eine Authentifizierung erforderlich»

    • Damit können nur Personen am Meeting teilnehmen, welche sich bei Zoom registriert haben
    • Erste Auswahlmöglichkeit: «Only authenticated Zoom users»
      • Vorteil: Es können so auch Auditor*innen teilnehmen, die nicht über eine UZH-Mailadresse verfügen
      • Nachteil: Es wird eine eher niedrige Schwelle geschaffen, da sich «Trolle» problemlos mit falschen Angaben bei Zoom registrieren können
    • Zweite Auswahlmöglichkeit: «Only authenticated UZH Zoom users»
      • Vorteil: Hier ist die Kontrolle sehr hoch, da dadurch alle Teilnehmer*innen als UZH-Angehörige identifiziert werden können
      • Auch können dort noch weitere berechtigte Domains eingetragen werden, was bspw. Sinn macht, wenn es eine gemeinsame Veranstaltung der UZH zusammen mit der ETH ist

        • Nachteil: Auditor*innen können nicht teilnehmen, da es zurzeit leider nicht möglich ist, zusätzlich berechtigte Personen manuell zu erfassen

 

2. Während der Durchführung des Meetings

Sobald Sie Ihr Meeting gestartet haben, sehen Sie im Zoom-Fenster unten den Button «Sicherheit»

Hier können Sie schnell und unkompliziert den Teilnehmenden Rechte gewähren oder entziehen. Die wichtigsten Optionen sind:

  • «Bildschirm freigeben»: Ohne Häkchen können die TN ihren Bildschirm nicht teilen
  • «Sich selbst die Stummschaltung aufheben»: Ohne Häkchen können die TN sich nicht per Audio melden
  • «Video starten»: Ohne Häkchen können die TN ihre Webcam nicht starten
  • «Teilnehmer entfernen»: Hiermit können unerwünschte TN sofort aus dem Meeting entfernt werden
  • «Aktivitäten der Teilnehmer aussetzen»: Dies kann im absoluten Notfall angewählt werden, um laufenden Übertragungen und Interaktionen auszusetzen und das Meeting für weitere Teilnehmer*innen zu sperren

 

Empfehlungen im Fall eines erfolgten Angriffs

Szenario 1: Leicht störende Aktion einer/s Teilnehmenden

Machen Sie die Person sofort darauf aufmerksam, sprechen Sie eine Verwarnung aus und schicken Sie sie allenfalls in den Warteraum

Szenario 2: Stark störende, beleidigende, möglicherweise kriminelle etc. Handlung einer/s Teilnehmenden

Entfernen Sie die Person sofort aus dem Meeting und sperren Sie das Meeting (über «Sicherheit -> Meeting sperren», s.o.), damit sie nicht (unter einem anderen Namen) wieder eintreten kann. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, diese Person an Zoom zu melden

Szenario 3: Koordinierter Angriff durch mehrere Trolle

  • Erklären Sie kurz allen Teilnehmenden, dass es jetzt zu einer kompletten Sperre kommen wird und einen Moment dauern kann, bis alles wieder normal läuft
  • Wählen Sie dann unter «Sicherheit» die Notfall-Option «Aktivitäten der Teilnehmer aussetzen»

  • Anschliessend müssen Sie die Angreifer entfernen, die Diskussionsteilnehmer*innen wieder aktivieren, den Chat wieder freigeben etc. etc.

 

 

Was tun nach einem Angriff?

Bei einem Vorfall der oben beschriebenen Art müssen folgende Schritte unternommen werden:

  1. Die oben unter «Empfehlungen» aufgeführten technischen Massnahmen sind unverzüglich einzuleiten, um die Fortführung des Angriffs nach Möglichkeit zu unterbinden. (Bitte erstellen Sie sich dazu ein persönliches Notfallszenario, mit dem Sie sicherstellen, dass Sie sofort das Richtige tun)
  2. So zeitnahe wie möglich ist das Gespräch aufzunehmen mit den involvierten Studierenden und weiteren ggf. Anwesenden wie bspw. Tutorierende. Bei gravierenden Vorfällen ist unbedingt hinzuweisen auf das Angebot der Psychologischen Beratungsstelle (pbs.uzh.ch)
  3. Nach einer als Angriff identifizierbaren Störung des online-Unterrichts muss eine sofortige Meldung an die/den Modulverantwortliche/n und an die Programmdirektion und von dieser ans Studiendekanat erfolgen. Dieses kümmert sich dann um die weiteren, notwendigen Schritte (Kommunikation mit den Medien, technische Abklärungen, juristische Schritte etc.).
    Achtung: Diese Information betrifft die Angehörigen der Philosophischen Fakultät. Angehörige anderer Fakultäten wenden sich an die dort zuständigen Stellen
  4. Die direkte Kommunikation mit den Medien erfolgt ausschliesslich über die Abteilung Kommunikation und das Studiendekanat

Kontakt PhF

Technische Fragen
Lukas Loeffel, Leiter Digitale Lehre und Forschung (lukas.loeffel@phil.uzh.ch)

Administrative Fragen
Simone Manap, Ko-Leiterin Studiendekanat (simone.manap@phil.uzh.ch)

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(Digital) exams

Below you will find important information in connection with the online and on site testing at UZH. Further information can also be found on our community «Open Channel Distance Learning» on teams and also on the website of the EPIS-Team. For information on didactic questions, please consult the website Teaching Tools of the team “Hochschuldidaktik”.

Overview

1. Form of examination

Remote open book exams

According to the decision of the Faculty of Humanities, written examinations should “in principle be provided online-only” in the fall semester 21. “Written examinations for compulsory modules must be conducted online only under all circumstances”. Thus, remote open-book examinations will also be the focus of the fall semester 21.

In a remote open book exam, students take the exam at home in front of their computer. If no Safe Exam Browser is used and if no proctoring software is available, no monitoring is possible during the exam and no restrictions on access to other applications and websites are possible. This means that, in theory, all permitted and unauthorized aids are available to students. Remote open book exams would never have been conceivable without the lockdown and the switch to online teaching. The experience of the spring semester 2020 shows that there are also some advantages associated with remote open book exams: there is no need to organize a room and infrastructure for (online) testing. There is no need for entry control and supervision personnel either. As the responsibility for a fair and honest examination is left to the students, it is important that the exam is designed in such a way that it creates as few opportunities for fraud as possible. The conception and implementation of a good open book examination is therefore a challenge and requires many technical, didactic and legal considerations in advance.

No factual knowledge testing
Open book exams must be designed so that working with additional resources, be they books, documents or websites, is part of the exam. For this reason, there is no point in testing factual knowledge that can be researched easily. The questions must be open, so that an answer must be justified in its own words, substantiated with examples or explained with a concept.

Randomization of questions and answers in MC tests
It is also recommended to randomize the answers and questions of a topic block. It is also important that the questions are not numbered if possible and do not bear individual titles. Randomization and no titles make it difficult if not impossible to solve questions together and to exchange ideas.

Code of honour
It is recommended to introduce a code of honour and that students be made aware of the impending consequences of violation. It is also advisable to inform students about what information is being tracked during the exam.

1.2. BYOD exams

BYOD (Bring Your Own Device) means that students bring their own computer. BYOD exams are online exams where students take the exam on their own laptop in a location at the university. Thus, closed-book exams can also be conducted.
The advantage of BYOD is that students can work on their own computers and less exam equipment needs to be purchased. However, it is still advisable for the exam organizer to have some spare devices ready to be used in case of problems (forgotten power supply, outdated operating system and/or program, performance problems). Experience has shown that approximately 5% of spare devices should be available.
As with normal on-site exams an incoming inspection should be made. It is also important to have enough personnel to supervise examinees and help with computer problems (crashes, updates, battery problems).
If a safe-exam browser is not used, there is still a need for clear rules and supervision to see that unauthorized documents, websites or chat windows are not used.
It is important to inform students early enough that a BYOD exam is taking place and what devices are recommended for the exam. In addition, all students should be able to take a test exam on their device. When using the Safe Exam browser, there also needs to be straightforward support where students can get help with installation. It is equally important that suitable rooms are reserved early on for a BYOD exam that are equipped with enough sockets and powerful internet connection.

2. Platforms

2.1. Online examination with OLAT

Description
Additional OLAT instances are available for conducting open-book exams. These guarantee more security and a better load distribution. It is therefore strongly discouraged to use the normal OLAT learning platform for online examinations.

Advantages
+ Lecturers and students are familiar with OLAT.
+ For examinations on OLAT there are proven processes of the Central IT Department and the EPIS team.

Disadvantages
– The results are output in a confusing CSV file, which still needs to be revised.
– Reading the results can be quite time-consuming.

Procedure
It is important to know the exact procedure of the examination, as this is the only way to ensure successful completion. Please pay attention to the deadlines. All institutes have an examination officer and a contact person for first level support. Contact these people at an early stage to find out what the procedure and deadlines are for the semester in question.

Question types
With the introduction of OLAT15 there are now 14 different question types available for an online exam:
https://elexa.uzh.ch/display/OO154EN/Test+question+types

Links

2.2. Essay and task submission via OLAT

Description

Students are given one or more tasks at a certain time, which they must solve and submit within a certain time. This type of examination is especially suitable for essay tasks, i.e. for writing longer texts, for calculations or evaluations with third-party applications outside OLAT.

Advantages
+ Low preparation effort for the exam
+ Students can work with the programs they are familiar with
+ Less technical problems, as students can work offline

Disadvantages
– High correction effort
– The regular saving of the text does not happen automatically, but must be done individually.
– Students are responsible for any loss of data themselves.

Procedure
For this type of test the task module in OLAT is recommended.

Link

2.3. Oral exams with MS Teams or ZOOM

Oral exams are conducted via web conference software. The following services are available:

For the grading of lectures, both a synchronous and asynchronous procedure can be selected. With a synchronous approach, students present their lecture live in ZOOM or in teams to the people present via screen sharing. Afterwards a discussion is possible. The live character of this procedure remains the same.
In an asynchronous approach, students prepare their presentation as a podcast and then upload it to a streaming platform such as SWITCHtube. The podcast can be viewed individually prior to the discussion. By creating the podcast, media-specific skills are strengthened in addition to content and communication aspects.

Tips for individual oral exams

  • Secure the “room” in Zoom with a password.
  • In Teams set up a separate private channel for each examinee, to which you invite only the participants present at the exam.
  • Test the connection of all participants at least 15 minutes before the exam starts.
  • For older computers, the use of a headset is recommended, as the audio quality is much better than with microphones and speakers built into computers. In most cases, a headset supplied with smartphones is suitable.
  • If the examination is to be recorded, students must be informed prior to the examination.

Link
Teaching Tools der Hochschuldidaktik zu mündlichen Remote-Prüfungen

3. Creating MC-exam questions

For online exams with a large number of participants it is useful to apply multiple choice questions, because the answers can be evaluated automatically. However, creating good MC-questions that do not simply ask for factual knowledge but also require understanding, analysis skills or even application skills is a challenge. Therefore, there are many aspects to consider when creating a good MC exam. For the introduction and as preparation, we recommend that you consult the content in the links below. We also offer a “Coaching”, where you can discuss your exam questions discreetly with an expert from the Psychological Institute.

Coaching
Contact for the coaching: dlf@phil.uzh.ch

Links

4. Plagiarism check

To detect plagiarism more easily, the plagiarism software PlagScan is available at UZH. The software compares the submitted texts with sources from the Internet as well as licensed technical literature. In addition, students’ work can be compared with each other in order to uncover unauthorized collaboration.
Members of the UZH can use PlagScan with their UZH login:
https://plagscan.uzh.ch/uzh (access from outside is only possible via VPN)
On the start page there is a good manual and numerous video tutorials.

Further Information
https://www.plagscan.com/plagiat-check/
https://www.teaching.uzh.ch/de/infrastruktur/plagiate.html

5. Legal aspects

Conducting exams involve many legal questions, especially in context with remote open book exams. We recommend the following links as well as participation in our community “Open Channel Distance Learning” on Teams, where you can view previously answered questions and ask new ones directly in the “Legal Questions” channel.

Last updated on Septmeber 20, 2021 (aho)
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(Digitales) Prüfen

Nachfolgend finden Sie wichtige Informationen im Zusammenhang mit dem (digitalen) Prüfen an der UZH.
Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Community «Open Channel Distance Learning»  auf Teams und auch auf der Website der Zentralen Informatik der UZH. Für didaktische Fragestellungen konsultieren Sie am besten die Website Teaching Tools der Hochschuldidaktik.

Übersicht

1. Prüfungsform für schriftliche Prüfungen

1.1 Remote-Open-Book-Prüfungen

Gemäss Entscheid der Philosophischen Fakultät sollen im HS21 schriftliche Prüfungen “grundsätzlich online-only erbracht” werden. “Schriftliche Prüfung zu Pflichtmodulen müssen unter allen Umständen online only durchgeführt werden”. Somit werden auch im HS21 Remote-Open-Book-Prüfungen als Durchführungsart im Zentrum stehen.

Bei einer Remote-Open-Book-Prüfung absolvieren die Studierenden die Prüfungen zuhause vor ihrem Computer.
Falls kein Safe-Exam-Browser eingesetzt und keine Proctoring-Software genutzt wird, ist während der Prüfung keine Überwachung und sind keine Einschränkungen bezüglich Zugriff auf andere Applikationen und Websites möglich. Das heisst, dass den Studierenden theoretisch alle erlaubten und unerlaubten Hilfsmittel zur Verfügung stehen.
Remote-Open-Book-Prüfungen wären ohne den Lockdown und die Umstellung auf den online Unterricht nie denkbar gewesen. Die Erfahrungen aus dem Frühlingssemester 2020 zeigen, dass mit Remote-Open-Book-Prüfungen auch einige Vorteile verbunden sind: Es muss kein Raum organisiert und keine Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Auch das Personal für die Eintrittskontrolle und die Aufsicht entfällt. Da die Verantwortung für eine faire und ehrliche Prüfung den Studierenden überlassen wird, ist es wichtig, dass die Prüfung so konzipiert ist, dass sie möglichst wenig Möglichkeiten für Betrügereien schafft.
Die Konzeption und Durchführung einer guten Open-Book-Prüfung ist deswegen eine Herausforderung und erfordert im Vorfeld viele technische, didaktische und auch rechtliche Überlegungen.

Kein Faktenwissen abfragen
Open-Book-Prüfungen müssen so konzipiert sein, dass die Arbeit mit zusätzlichen Ressourcen, seien dies Bücher, Unterlagen oder Websites, Teil der Prüfung ist. Es macht also keinen Sinn, Faktenwissen abzufragen, das recherchiert werden kann. Die Fragen müssen offen gestellt sein, so dass eine Antwort mit eigenen Worten begründet, mit Beispielen belegt oder mit einem Konzept erklärt werden muss.

Randomisieren der Fragen und Antworten bei MC-Prüfungen
Es ist ebenso zu empfehlen, die Antworten und Fragen eines Themenblocks zu randomisieren. Wichtig ist auch, dass die Fragen nach Möglichkeit nicht nummeriert werden und keine individuelle Titel tragen. Mit einer Randomisierung und ohne Titel ist es schwierig bis unmöglich, Fragen gemeinsam zu lösen und sich untereinander auszutauschen.

Ehrenkodex
Den Online-Prüfungen muss ein Ehrenkodex vorgeschaltet sein, den die Studierenden akzeptieren müssen, um die Prüfung absolvieren zu können. Im Ehrenkodex werden die Studierenden auf ihre Pflichten und die drohenden Konsequenzen bei einer Verletzung derjenigen aufmerksam gemacht.

1.2. BYOD-Prüfungen

BYOD (Bring Your Own Device) bedeutet, dass die Studierenden ihren eigenen Computer mitbringen. BYOD-Prüfungen sind also online Prüfungen, bei denen die Studierenden die Prüfung auf ihrem eigenen Computer und in einem dazu reservierten Ort an der Uni ablegen. Somit können auch Closed-Book-Prüfungen durchgeführt werden.
Vorteil von BYOD ist, dass die Studieren auf ihrem eigenen Computer arbeiten können und weniger Prüfungsgeräte angeschafft werden müssen. Allerdings ist es trotzdem ratsam, wenn der Prüfungsorganisator im Fall von Problemen (Netzteil vergessen, veraltetes Betriebssystem und/oder Programm, Performanceprobleme) einige Ersatzgeräte bereithält, die bei Problemen genutzt werden können. Erfahrungsgemäss sollten ungefähr 5% Ersatzgeräte bereit stehen.
Wie bei einer normalen Prüfung, sollte bei einer BYOD-Prüfung eine Eingangskontrolle gemacht werden. Wichtig ist auch, genug Personal aufzubieten, das die Prüflinge beaufsichtigt und bei Computerproblemen (Absturz, Updates, Akkuprobelmen) helfen kann.
Wenn kein Safe-Exam-Browser verwendet wird, braucht es nach wie vor klare Regeln und eine Aufsicht, die schaut, dass nicht unerlaubte Unterlagen, Websites oder Chatfenster benutzt werden.
Wichtig ist, die Studierenden genug früh zu informieren, dass eine BYOD-Prüfung stattfindet und welche Geräte für die Prüfung empfohlen werden. Zudem sollten alle Studierenden im Vorfeld eine Testprüfung auf ihrem Gerät ablegen können. Bei der Verwendung des Safe-Exam-Browsers braucht es zudem einen unkomplizierten Support, bei dem die Studierenden Hilfe bei der Installation erhalten. Ebenso wichtig ist, dass für eine BYOD-Prüfung frühzeitig passende Räume reserviert werden, die mit genug Steckdosen und einem guten WLAN ausgerüstet sind.

2. Plattformen

2.1. Online-Prüfungen auf OLAT

Beschreibung
Für die Durchführung der Open-Book-Prüfungen stehen zusätzliche OLAT-Instanzen zur Verfügung. Diese garantieren mehr Sicherheit und eine bessere Lastenverteilung. Es wird daher dringenst abgeraten, die OLAT-Lernplattform für online Prüfungen zu nutzen.

Vorteile
+ Dozierende und Studierende sind mit OLAT vertraut.
+ Für Prüfungen auf OLAT gibt es bewährte Prozesse der Zentralen Informatik und des EPIS-Teams.

Nachteile
– Die Ergebnisse werden in einer unübersichtlichen csv-Datei ausgegeben, die noch aufbereitet werden muss.
– Das Auslesen der Ergebnisse kann recht zeitaufwendig sein.

Vorgehen
Es ist wichtig, den genauen Ablauf des Prüfungsverfahrens zu kennen, da nur so eine erfolgreiche Durchführung gewährleistet werden kann. Beachten Sie auch die Fristen, welche unbedingt eingehalten werden müssen. Alle Institute haben einen Prüfungsverantwortlichen sowie eine Ansprechperson für den First-Level-Support. Nehmen Sie frühzeitig mit diesen Personen Kontakt auf, um zu erfahren, wie der Ablauf und die Fristen für das betreffende Semester aussehen.

Fragetypen
Mit der Einführung von OLAT15 stehen nun 14 verschiedene Fragetypen für eine Online-Prüfung zur Verfügung:

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Fragetypen kriegen Sie im OLAT-Benutzerhandbuch. Selber ausprobieren können Sie die neuen und bisherigen Fragetypen unter https://lms.uzh.ch/auth/RepositoryEntry/16950329363/CourseNode/102957159219867 (ganz unten auf „Start“ klicken).
Das EPIS-Team bietet regelmässig Schulungen zu den neuen Versionen und für Einsteiger an, informieren Sie sich auf MS Teams: LMS-UZH.

Prüfungsresultate auswerten
Es ist wichtig, dass im Nachgang die Prüfung nicht nur in Hinblick auf eine Notengebung, sondern auch zur Qualitätssicherung ausgewertet wird. Die Antworten von MC-Prüfungen können sehr gut nach Schwierigkeitsgrad ausgewertet werden. Eine Trennschärfeanalayse hilft, herauszufinden, ob bei den richtigen Antworten eine hohe oder tiefe Korrelation mit der Gruppe der Studierenden mit hoher Punktzahl besteht oder nicht. Damit lassen sich schnell zu leichte oder zu schwierige Fragen sowie schlecht formulierte Fragen aufdecken und verbessern.
Besteht bei der Prüfung keine Überwachungsmöglichkeit wie eingeschaltete Kamera, dann ist es wichtig, dass die Resultate auf verschiedene Parameter untersucht werden. Das Team DLF kann Ihnen dabei Unterstützung bei der Analyse bieten.

Die Sicht der Studierenden
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was die Studierenden vor, während und nach einer Online-Prüfung sehen? In diesem Video werden die einzelnen Phasen anschaulich erklärt.

Links

2.2. Essay und Aufgabenabgabe via OLAT

Beschreibung
Die Studierenden erhalten zu einem bestimmten Zeitpunkt eine oder mehrere Aufgabenstellungen, welche diese innerhalb einer bestimmten Zeit lösen und einreichen müssen. Diese Art von Prüfung eignet sich besonders für Essay-Aufgaben, also für das Schreiben von längeren Texten, für Berechnungen oder Auswertungen mit Drittanwendungen ausserhalb von OLAT.

Vorteile
+ Geringer Aufwand für die Erstellung der Prüfung
+ Die Studierenden können mit dem ihnen vertrauten Programmen arbeiten
+ Technische Probleme sind kleiner, da offline gearbeitet werden kann

Nachteile
– Hoher Korrekturaufwand
– Das regelmässige Speichern des Textes geschieht nicht automatisch, sondern muss individuell gemacht werden.
– Die Studierenden sind für Datenverluste selber verantwortlich.

Vorgehen / Prozess
Für diesen Prüfungstyp wird der Aufgabenbaustein in OLAT empfohlen.

Link

2.3. Mündliche Prüfungen auf MS Teams oder ZOOM

Mündliche Prüfungen werden via Webconference-Software durchgeführt. Zur Verfügung stehen dabei folgende Dienste:

Für die Benotung von Vorträgen kann sowohl ein synchrones wie auch asynchrones Vorgehen gewählt werden. Bei einem synchronen Vorgehen präsentieren die Studierenden ihren Vortrag via Screensharing live in ZOOM oder in Teams den anwesenden Personen. Anschliessend ist eine Diskussion möglich. Der Live-Charakter bleibt bei diesem Vorgehen bestehen.
Bei einem asynchronen Vorgehen bereiten die Studierenden ihren Vortrag als Podcast vor und laden ihn anschliessend auf eine Streaming-Plattform wie SWITCHtube. Im Vorfeld zur Diskussion kann der Podcast individuell angeschaut werden. Durch die Erstellung des Podcasts werden neben inhaltlichen und kommunikativen Aspekten auch medienspezifische Kompetenzen gestärkt.

Tipps für mündliche Einzelprüfungen

  • Sichern Sie den «Raum» in Zoom mit einem Passwort.
  • Richten Sie in Teams für jeden Prüfling einen separaten privaten Channel ein, in den sie jeweils nur die anwesenden Teilnehmenden einladen.
  • Testen Sie die Verbindung aller beteiligten Personen 15 Minuten vor Beginn der Prüfung.
  • Bei älteren Computern sollten die Personen ein Headset verwenden, da dadurch die Audioqualität deutlich besser ist als mit den in Computern verbauten Mikrophonen und Lautsprechern. Als Headset genügt in den allermeisten Fällen ein Kopfhörer, wie er mit Smartphones mitgeliefert wird.
  • Soll die Prüfung aufgezeichnet werden, so müssen Sie dies den Studierenden unbedingt vor der Prüfung mitteilen.

Link
Teaching Tools der Hochschuldidaktik zu mündlichen Remote-Prüfungen

3. MC-Prüfungsfragen erstellen

Bei online Prüfungen mit vielen Teilnehmenden ist es naheliegend, Multiple-Choice-Fragen zu verwenden, da die Antworten automatisiert ausgewertet werden können. Gute MC-Fragen zu erstellen, die nicht nur Faktenwissen abfragen sondern auch Verständnis, Analysefähigkeiten oder gar Anwendungskompetenzen erfordern, ist allerdings eine Herausforderung. Deswegen gibt es bei der Erstellung einer guten MC-Prüfung viele Aspekte zu beachten. Für den Einstieg und als Vorbereitung empfehlen wir Ihnen, untenstehende Linkinhalte zu konsultieren. Daneben bieten wir ein “Coaching Prüfungsfragen” an, bei dem Sie Ihre Prüfungsfragen mit einer Expertin aus dem Psychologischen Institut diskret besprechen können.

Coaching
Kontakt für das Coaching: dlf@phil.uzh.ch

Links

4. Plagiatsprüfung

Um Plagiate einfacher aufzudecken, steht an der UZH die Plagiatsoftware PlagScan zur Verfügung. Die Software vergleicht die eingereichten Texte mit Quellen aus dem Internet sowie lizensierter Fachliteratur. Zudem können Arbeiten von Studierenden untereinander verglichen werden, um so unerlaubte Zusammenarbeit aufzudecken.
UZH-Angehörige können mit ihrem UZH-Login PlagScan nutzen:
https://plagscan.uzh.ch/uzh (von Ausserhalb ist ein Zugriff nur über das VPN möglich)
Auf der Startseite gibt es eine gute Anleitung und zahlreiche Video-Tutorials.

Weitere Informationen
https://www.plagscan.com/plagiat-check/
https://www.teaching.uzh.ch/de/infrastruktur/plagiate.html

5. Rechtliche Aspekte

Mit der Durchführung von Prüfungen, insbesondere von Remote-Open-Book-Prüfungen, sind viele rechtliche Fragen verbunden. Wir empfehlen Ihnen, die nachfolgenden Links sowie die Teilnahme an unserer Community «Open Channel Distance Learning»  auf Teams, wo Sie im Channel “Rechtliche Fragen” bereits beantwortete Fragen einsehen und neue direkt stellen können.

Letzte Aktualisierung am 20.09.2021 (aho)